Bau einer Solaranlage In der Missionsstation in Witu/Kenia

Der Verein „Servus“ e.O. hat in den Jahren 2014 bis 2022 in der Missionsstation in Witu/Kenia viele Projekte erfolgreich durchgeführt. Projektpartner vor Ort war Pater Adolf Pöll von den Josefs-Missionaren. Die Zusammenarbeit mit ihm hat wunderbar geklappt. Bei den Projekten handelt es sich um den Bau eines Mädchenwohnheimes, einer Grundschule mit eigenen Lehrerwohnungen und der Vergrößerung des Mädchenwohnheimes von 40 auf 100 Schlafplätzen. Auch wurden Förderprogramme für Kinder und Jugendliche für Grund- und Oberschule und Berufs- bzw. Universitätsausbildung durchgeführt (Bezahlung der Schulgelder bzw. Universitätsgebühren).

2022 wurden diese Programme eingestellt, auch weil es eine neue staatliche Unterstützung gab, so dass die Hilfe des Vereins „Servus“ e.O. nicht mehr dringend nötig war.

Im Sommer 2026 kam aber die Anfrage aus Witu  für den Bau einer Solaranlage im gesicherten Gelände der Missionsstation, die auf der Höhe der Insel Lamu an der nordöstlichen Küste Kenias liegt. Ansprechpartner vor Ort ist Pater Ananth Nayak, mit dem „Servus“e.O. eine sehr zielführende Zusammenarbeit tätigt.

Grund für den Bau der Solaranlage:

Der Strom in der Missionsstation, den die Pfarrei vom Staat bezieht, fällt häufig aus und ist sehr teuer. Eine eigene Solaranlage kann diese Probleme beheben. Die Solaranalage wird alle Gebäude der Missionsstation bedienen, also das Hauptgebäude der Priester mit Büro und Schlafräumen, das Mädchenheim (hauptbegünstigt!)  und das Schwesternhaus.

Bau der Anlage und Kosten:

Die Anlage wird in der Nähe des Hauptstromzählers (beim Haupthaus der Priester) errichtet. Hier befindet sich auch ein kleines Häuschen, in dem das Kontrollzentrum untergebracht wird. Die Module werden auch auf den Dächern des Haupthauses der Priester und dem danebenliegenden Schlaftrakt der Priester angebracht, weil hier die Einstrahlung der Sonne und die Nähe zum Hauptstromzähler ideal sind. Das Mädchenwohnheim, als Hauptbegünstigter der Anlage, liegt in unmittelbarer Nähe, sodass eine problemlose Stromversorgung gewährleitet ist.

Der Bau selbst wird von einer spezialisierten Firma vor Ort durchgeführt, welche Mitarbeiter aus der Umgebung beschäftigt, die sich auf diese Weise ein kleines Zubrot verdienen können.

Finanziert wird dieses Projekt vom Verein „Servus“ e.O., wobei sich die Kosten auf rund € 3.900,00.-belaufen.

Baubeginn war Anfang Oktober 2026. Am 21.10.2026 konnte die Anlage bereits erfolgreich in Betrieb genommen werden. „Servus" e.O. freut sich, dass die Missionsstation über genügend nachhaltigen Strom verfügt.